Die kommende Arbeitslosigkeit in Rekordhöhe (und warum das Virus nicht daran schuld ist)

Ich habe lange gezögert, mich zum Thema der schon lange fälligen Wirtschaftskrise und ihren massiven Auswirkungen auf das Arbeitsleben in den nächsten Jahren über diesen Kommunikationskanal zu äußern. Für diese Zurückhaltung gab es auch einen guten Grund. Aus meinen persönlichen Gesprächen zu diesem Thema in den letzten Jahren konnte ich nur zu dem Schluss kommen, dass meine Tipps kaum beachtet werden würden, so lange die Musik auf der Titanic noch spielen würde.

Wie lange sie das wohl noch tut, kann ich selbstverständlich auch jetzt nicht genau sagen. Ich denke aber, dass der Startschuss für die Krise inzwischen gefallen ist. Und deshalb beginne ich jetzt auch damit, die Interessenten an meiner Arbeit auf eine ganze Reihe wichtiger Aspekte hinzuweisen, die für die Gestaltung einer erfolgreichen und vor allem glücklichen beruflichen Tätigkeit speziell in den nächsten Jahren wichtig sein werden.

Die Arbeitslosigkeit wird mit einer gewissen Verzögerung erheblich steigen und nicht nur Politiker, sondern auch die Manager betroffener Unternehmen werden dies dem Coronavirus in die Schuhe schieben. Tatsächlich ist das Virus nur der Anlass und nicht der Grund für die anstehenden Verwerfungen. Irgendein anderer kleiner Auslöser hätte ebenso gereicht.

Was also ist der Grund für den zu erwartenden massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit? Es ist die verantwortungslose EU-Finanzpolitik der letzten 20 Jahre und insbesondere seit der Krise im Jahr 2008. Diese hat über die Jahre zu einer immer höheren Anzahl an Unternehmen geführt, die nicht überlebensfähig sind und bis jetzt nur durch ständig neue Kredite am Leben erhalten werden konnten. Eine solche scheinbar absurde Kreditvergabe der Banken an dauerhaft unrentable Firmen wurde jedoch durch die viel zu niedrigen Zinsen der EZB provoziert. Ein Spiel, das früher oder später ein bitteres Ende finden muss. Es sieht so aus, als ob der Zeitpunkt dafür jetzt gekommen ist.

Für alle, die das kaum glauben können, verlinke ich nachfolgend auf zwei Beiträge, welche die Problematik sehr anschaulich verdeutlichen. Der erste Artikel ist auf der Website der ARD-Tagesschau zu finden:

Unternehmen vor der Pleite: „Zombie-Firmen“ – nur mit Kredit am Leben

Und alle, die ARD und ZDF nicht mehr trauen und sich lieber über alternative Medien informieren, finden dieselbe Aussage auch in einem Interview mit dem Volkswirt Dr. Markus Krall auf RT Deutsch:

Achten Sie in beiden Fällen auf das Veröffentlichungsdatum. Wie Sie sehen, hat die ganze Sache nichts mit dem Virus zu tun.

Das war es für heute. Demnächst werde ich noch kurz erläutern, warum man auch dann schnell von diesem Problem betroffen werden kann, wenn man für ein nachweislich profitables Unternehmen oder sogar im öffentlichen Dienst arbeitet. Doch keine Angst, danach geht es wie immer bei mir mit ganz praktischen Tipps zur Meisterung der anstehenden Herausforderungen weiter.

Wenn Sie über Neuigkeiten zu diesem Thema per E-Mail informiert werden möchten, können Sie dafür Ihre E-Mail-Adresse in der Box auf der rechten Seite bzw. bei geringen Bildschirmbreiten weiter unten hinterlassen.